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FACHVERBAND FÜR PRÄVENTION UND REHABILITATION

IN DER ERZDIÖZESE FREIBURG E.V.

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AGJ- Fachverband für Prävention und Rehabilitation in der Erzdiözese Freiburg e.V. www.agj-freiburg.de

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Wohnungslosenhilfe im Landkreis Konstanz

29 Jahre AGJ Wohnungslosenhilfe

im Landkreis Konstanz

 

Ursprünge der Wohnungslosenhilfe im

Landkreis Konstanz

seit 1914         arbeitet die Caritas im Landkreis Konstanz, damals gegründet durch Stadtpfarrer Dr. Conrad Gröber, dem späteren Erzbischof von Freiburg.

1914 - 1920    Hilfen für obdachlose Familien, Witwen und Waisen, geprägt durch die Auswirkungen des Ersten Weltkrieges

1920 – 1930    Aufbau der Gefangenenfürsorge, Unterstüt­zung bedürftiger Familien durch Auslandsspenden, Wandererfürsorge, Irrenfürsorge, Armenfürsorge, Lebensmittelverteilung („Schweizerspenden"), Aufbau der Kreisfürsorge in Konstanz- Land: Engen, Stockach, Meßkirch, Pfullendorf und Überlingen

1930 – 1945    Gründung des katholischen Erwerbslosenfürsorgewerkes mit dem katholischen Gewerkschafts­bund (1931/32), Evakuierungsfürsorge

1945 – 1960    Neubeginn der Caritasarbeit. Aufbau einer Kleiderkammer, Flüchtlingsfürsorge, Gründung der Arbeitsgemeinschaft der kirchlichen Wohlfahrtspflege durch Caritas und Innere Mission (1946), Lebensmittelverteilung, Caritasküche

bis 1977          Bahnhofsmission

1984               Eröffnung einer Beratungsstelle für Nichtseßhafte durch die Arbeitsgemeinschaft der kirchlichen Wohlfahrtspflege mit einer halben Sozialarbeiterstelle und ehrenamtlichen Helferinnen in Konstanz am Bodanparkplatz

 

 

Wohnungslosenhilfe der AGJ im

Landkreis Konstanz

1986               Die AGJ übernimmt die Beratungsstelle für Nichtseßhafte von der Arbeitsgemeinschaft der kirchlichen Wohlfahrtspflege in der Bodanstraße 5 in Konstanz mit einer Sozialarbeiterin

1.12.1986        Anmietung des Jakobushofes in RadoIfzell-Böhringen und Einrichtung von 12 stationären Plätzen mit zwei Sozialarbeiter/-innen

 

1.12. 1987       Anmietung des Hauses Döbelestr. 2 in Konstanz zur Einrichtung von Wohngruppen für Obdachlose (18 Plätze betreut von 2 Sozialarbeiter/-innen), Einrichtung der Übernachtung in Radolfzell-Böhringen, Beginn der Arbeitstherapie mit 1 Arbeitsanleiter, einem Hausmeister und einem Zivildienstleistenden auf dem Jakobushof

1988                  Beginn des Umbaus in Böhringen, Erweiterung auf 24 Plätze mit einem weiteren Sozialarbeiter und drei Zivildienstleistenden.

1990                  Bau der Werkstatt in Böhringen, Erweiterung der ambulanten Hilfe in Böhringen und Konstanz mit jeweils einer halben Sozialarbeiterstelle

1991                  Fertigstellung der Werkstatt in Böhringen, Erweiterung des stationären Hilfeangebots auf 34 (provisorische) Plätze

 

1992                  Fertigstellung des Jakobushofes, Beginn des Projekts für Langzeitarbeitslose der PVD gGmbH mit 12 versicherungspflichtigen Arbeitsplätzen im Landkreis Konstanz

März 1993         Einweihung des Jakobushof nach 7 Jahren

April 1997          Beginn einer niederschwelligen medizinischen Ambulanz für wohnungslose Menschen unter Mitwirkung örtlicher Arzte

1.9.1997            Umzug der Fachberatungstelle Bodanstraße 5 in Konstanz in das Gebäude am Lutherplatz 6 in Konstanz, Angebot einer Tagesstätte mit medizinischer Ambulanz

1.6.1998            Umzug von der Döbelestraße 2 in die Schottenstraße 4 und damit Erweiterung der Platzzahl des Betreuten Wohnens in Konstanz auf 21 Plätze

März 2000          Brand des Werkstattgebäudes im Jakobushof

1.1.2001            Umwandlung von 12 stationären Plätzen in ambulante Aufnahmehausplätze im Jakobushof

Oktober 2005     Einweihung des Erweiterungsbaus im Jakobushof für wohnungslose Frauen

1. April 2007       Eröffnung der ambulanten Fachberatungsstelle in Singen Ekkehardstr. 23       

1.6.2016            Eröffnung von FREIRAUM, Tagestreff und Beratung für Frauen in Wohnungsnot in Singen, Alemannenstr. 53

1.9.2016            Umwandlung von 14 Aufnahmehausplätzen  in stationären Plätze im Jakobushof

                                                                               

 

 

                                                                                    

 

 

 

Aufgabenstellung  der AGJ 1985 - wie alles begann…..

Die AGJ als Fachverband im Caritasverband bot sich 1985 entsprechend ihrem Auftrag dem Landkreis Konstanz als Partnerin an, ein Angebot für wohnungslose Menschen im Landkreis zu entwickeln und durchzuführen.

 

Nach einem aufgrund von Bürgerprotesten gescheiterten Versuch, in der Gemeinde Rielasingen- Worblingen eine stationäre Einrichtung, zu verwirklichen, übernahm die AGJ am 1.1.1986 das einzige bestehende Angebot für wohnungslose Menschen, eine Beratungsstelle in einer ehemaligen Garage in Konstanz von der Arbeitsgemeinschaft der kirchlichen Wohlfahrtspflege und stellte eine Sozialarbeiterin ein. Dieses räumliche Provisorium sollte sich 12 Jahre bis 1997 halten.

Aufgrund einer Bedarfserhebung und Vorverhandlungen mit Kostenträgem ergab sich zur Verwirklichung eines Hilfeangebots folgendes Konzept:

Ein Psychosoziales Zentrum als Facheinrichtung für wohnungslose Menschen im Landkreis Konstanz mit 34 Aufnahme- und Eingliederungsplätzen, Werkstätten und ambulanten Hilfen.

Verwirklichung

Ende 1986 konnte ein ehemaliger Bauernhof in RadoIfzell- Böhringen angemietet werden.

Vorhanden war:

- ein bezugsfertiges Wohnhaus mit drei Etagen in dem umgehend 12       Wohnplätze und Beratungsräume eingerichtet wurden.

- zwei Hallen (ehemalige Stallungen) in denen das Gesamtkonzept       verwirklicht werden sollte.

Zusätzliches Personal wurde eingestellt und langwierige Verhandlungen mit Kostenträgem begannen. Die Zur-Verfügung-Stellung der finanziellen Mittel und damit der Beginn der Umbaumaßnahmen verzögerte sich. Ende 1987 wurden daher aufgrund des steigenden Bedarfs ein Container und Betten in einen Stall gestellt. Ein Provisorium, das sich bis 1991 halten sollte.

Textfeld: In Konstanz wurde von der Stadt für Konstanzer Obdachlose oder für Personen, die mindestens ein halbes Jahr in Konstanz gemeldet waren, im Dezember 1987 ein Haus in der Döbelestr. 2 (ehemaliges Gebäude des Sozial- und Jugendamtes der Stadt) zur Verfügung gestellt. In drei Wohngruppen wurden dort bis 1998 insgesamt 18 Personen betreut.

Aus Finanzierungsgründen wurde 1988 in RadoIfzell- Böhringen zunächst der Umbau des ehemaligen Schweinestalls in ein Werkstattgebäude begonnen. Die damaligen Bewohner/-innen erstellten unter Anleitung der Arbeitstherapeuten und des Architekten große Teile des Umbaus selbst, sodass die Fertigstellung des Werkstattgebäudes erst im September 1991 möglich wurde.

Daraufhin wurden im oberen Teil des Werkstattgebäudes provisorisch 18 Wohnplätze eingerichtet, der Wohncontainer mit 6 Betten im Hof installiert und der Umbau des ehemaligen Kuhstalls begann auf dieselbe Weise.