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FACHVERBAND FÜR PRÄVENTION UND REHABILITATION

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Wir über uns

Wohnungslosenhilfe im Landkreis Konstanz

Medizinische Ambulanz für wohnungslose Menschen im Landkreis Konstanz

 

Lutherplatz 6                  78462 Konstanz             07531 128639-0

Bodenseestr. 61           78315 Radolfzell           07732 4023

 

Seit 1997 besteht die Medizinische Ambulanz im Landkreis Konstanz. Bis  2007 war das zusätzliche Angebot einer medizinischen Ambulanz  ausschließlich über Spenden finanziert. Durch eine Zuschussfinanzierung des Landkreises und der Stadt Konstanz kann nun eine pflegerische und medizinische Versorgung von wohnungslosen Menschen durch eine Krankenschwester in Konstanz und Radolfzell  im Stellenumfang von derzeit 70% geleistet werden.

 

Die medizinische Ambulanz hat die Aufgabe, wohnungslose Menschen, die anderweitig nicht versorgt sind, dort aufzusuchen, wo sie sich aufhalten, um Kontakte herzustellen und eine pflegerische Erstversorgung zu leisten.

 

Die Leistungen der medizinischen Ambulanz umfassen pflegerische Hilfen, sowie die Begleitung in weiterführende Hilfeangebote. Sie werden durch die besondere Lebenssituation der wohnungslosen Menschen und der daraus folgenden mangelnden Inanspruchnahme der Regelversorgungsangebote bestimmt.

Die medizinische Ambulanz übernimmt eine zentrale Klärungsfunktion für notwendige und angemessene pflegerische Hilfen, vergleichbar mit der Funktion einer ambulanten Krankenpflege. Sie leistet eine pflegerische Grund- und Erstversorgung. Das Angebot der medizinischen Ambulanz dient der Motivation zur Inanspruchnahme ärztlicher und pflegerischer Versorgung. Die Arbeit der medizinischen Ambulanz ist darauf ausgerichtet, eine weitergehende Versorgung durch das Regelsystem zu initiieren und sicherzustellen.

 

Durch präventive Maßnahmen wie rechtzeitige Diagnosen, frühzeitige Beratung, und eine Vermittlung zu weiterführenden Behandlungen (in Zusammenarbeit mit der Sozialarbeit) sollen Krankheiten oder deren Verschlimmerung verhütet werden. Durch Aufklärung wird das Gesundheits- und Körperbewusstseins gestärkt, Aufklärungsbedarf besteht insbesondere bei Suchtmittelabhängigkeit.

 

Eine Behandlungskontinuität kann häufig erst durch die Begleitung, Planung Vermittlung und Koordination von Behandlungen unter Berücksichtigung der speziellen Lebenslage Wohnungslosigkeit erreicht werden. Dazu gehört auch die Fortführung von Behandlungen, die in Krankenhäusern oder Arztpraxen begonnen wurden.

Textfeld: Aus Mittel der Caritas-Haus-und Straßensammlung förderte 2015 der Diözesancaritasverband Freiburg unser Projekt 

„Gesundheit ist mir wichtig“.

Niederschwellige gesundheitsfördernde Maßnahmen werden mit wohnungslosen Menschen geplant und umgesetzt.

 

 

Arbeitsweise

Die Krankenschwester in der medizinischen Ambulanz ist motivierend, beratend, koordinierend, begleitend und behandelnd tätig. Ihr Angebot ist beziehungsorientiert, aufsuchend und niedrigschwellig, um die Patientengruppe zu erreichen.

 

Die Behandlung muss in der Regel im Lebensumfeld der Betroffenen erfolgen und unter Voraussetzungen, die immer erwarten lassen müssen, dass es bei einem einzigen Behandlungskontakt bleibt. Für den nachhaltigen Erfolg der Behandlungen spielt aber die Behandlungskontinuität eine entscheidende Rolle.

 

Bei allen Fragen arbeitet die Krankenschwester der Ambulanz eng mit den Sozial­arbeiter/innen zusammen, um die Hilfeleistungen im Bereich Gesundheit in die gesamte Hilfeplanung in Bezug zu setzen. Wenn notwendig, sucht die Krankenschwester kranke wohnungslose Personen auch an ihrem jeweiligen Aufenthaltsort auf.

 

Textfeld: Die Kosten für Medikamente, für Hilfsmittel und Gebühren für einen Krankenhausaufenthalt bedeutet für die Betroffenen eine besondere Härte.

 

Für Menschen, die von einem Tagessatz leben sind diese Kosten nur schwer oder gar nicht aufzubringen. Von daher vermeiden viele den Gang zum Arzt. Das Angebot der medizinischen Ambulanz zur Erhaltung und Wiederherstellung der Gesundheit wohnungsloser Menschen hat daher einen hohen Stellenwert.

 

 

Finanzierung

Die Finanzierung der Personalkosten begründet sich durch einen im Kreistag beschlossenen Zuschuss von je 15.800 € für 2014- 2016 und einem jährlichen Zuschuss der Stadt Konstanz von 3.000 € nicht mehr ausschließlich auf Spenden. Der Grossteil der benötigten finanziellen Mittel muss jedoch nach wie vor über Spenden aufgebracht werden.